Firmennamen finden

Wie findet man den richtigen Firmennamen?

Sie befinden sich in der Gründungsphase Ihres eigenen Business und sind nun an der Stelle angekommen, wo der passende Name gefunden werden muss? Dann ist es sinnvoll, sich vorher ein paar wichtige Dinge durch den Kopf gehen zu lassen.
Bedenken Sie, dass der Firmenname mit zum ersten Eindruck gehört, den ein Kunde oder Geschäftspartner von Ihnen erhält. Er ist Ihre Visitenkarte und Ihr Aushängeschild. Daher ist es anzuraten, der Namensfindung entsprechend viel Raum zu bieten.

Was zu überlegen wäre?

Es gilt daran zu denken, dass man mit dem Firmennamen eine ganze Weile auskommen muss, weshalb am besten ein Name gewählt wird, mit dem man sich als Gründer auch über einen längeren Zeitraum wohlfühlen kann. Ein guter Firmenname:

  • hat einen guten Wiedererkennungswert. Sicher möchten Sie keine Kunden wegen einer Verwechslung mit einem ähnlichen Namen verlieren.
  • ist leicht auszusprechen und leicht zu merken.
  • glänzt durch einfache Schreibweise, indem er so geschrieben wird, wie man ihn ausspricht. Sollten Kunden Sie wegen einer schwierigen Schreibweise nicht gleich im Internet finden, geben viele schnell auf und wechseln zur Konkurrenz.
  • weist eventuell auf die von Ihnen angebotenen Leistungen hin, damit Ihre Kunden und Geschäftspartner Sie schnell zuordnen können.
  • beinhaltet nur allgemein verständliche Abkürzungen. Eine Buchstabenfolge, ohne Zusammenhang ist für Außenstehende fast schwerer zu merken als schwierige Worte.
  • kann auch ein Fantasiename sein. Damit gelingt es sich in Konkurrenz belasteten Branchen deutlich abzuheben.
  • berücksichtigt seine psychologische Wirkung auf Kunden und Geschäftspartner. Es ist von großer Bedeutung, welche Assoziation der Firmenname auf den Kunden ausübt. Wie zum Beispiel „Grün“ oft mit „Bio“ in Verbindung gebracht wird oder „Gelb“ mit „Energie“.

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Quelle: Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

Was macht man mit den ganzen Worten?

Während der Wortsuche können Sie sich Unterstützung bei Familie, Freunden und Bekannten holen. Fertigen Sie einfach eine Liste mit den beliebtesten Worten oder Wortkreationen an und reduzieren Sie diese nach und nach auf ein paar Ihrer Favoriten.

Mit diesen Worten kann man dann einen sogenannten Firmennamen-Generator füttern. So einen Firmennamen-Generator findet man ganz einfach online oder als coole Business App für das Smartphone. Mit der App können die besten Ideen auch unterwegs gesammelt werden. Meist kommen einem diese doch eher unverhofft in der Bahn, beim Einkaufen oder bei der Arbeit, wenn man überhaupt nicht wirklich darüber nachdenkt.

Firmennamen-Generatoren gibt es im Internet kostenlos. Hier haben Sie die Möglichkeit Ihre Wort-Favoriten einzugeben und einen Firmennamen zu kreieren. Sie können sowohl einzelne Worte als auch Wortgruppen eingeben und der Generator spuckt in Kürze eine Liste mit möglichen Firmennamen aus. Bei den kostenlosen Angeboten sollten Sie allerdings etwas vorsichtig sein, denn man weiß nie, ob der Ihnen vorgeschlagene Firmenname nicht schon an jemand anderen vergeben wurde.

Eine Namensrecherche bietet Ihnen zusätzliche Sicherheit dafür, dass Sie nicht aus Versehen jemandes Namen- oder Markenrechte verletzen. Hier lohnt sich eine Handelsregister Recherche. Diese ist über das Registrierportal im Internet kostenlos möglich.

Das Rechtliche

1. Verwechslungsgefahr:

Hat man sich für einen Firmennamen entschieden ist es wichtig zu überprüfen, ob Verwechslungsgefahr mit anderen Firmennamen bestehen könnte. Verstößt man dagegen, kann das wettbewerbsrechtliche oder markenrechtliche Folgen haben.

2. Unternehmen ohne Handelsregistereintrag:

Für Gründer, die sich nicht ins Handelsregister eintragen müssen, sprich Einzelunternehmer bei denen es sich nicht um Kaufleute handelt, gelten weitere Beschränkungen. Sie sind verpflichtet immer mit Vor- und Zunamen des Inhabers aufzutreten. Bei Freiberuflern ist der Familienname ausreichend. Zusätzlich kann dann der Firmenname verwendet werden.

3. Irreführung

Einen Namen zu verwenden, der zu Täuschungen führt, ist gesetzlich untersagt. So darf man zum Beispiel nicht mit dem Begriff „International“ auftreten, wenn man nur innerhalb eines Landes tätig ist. Auch regionale Zuordnungen müssen dem tatsächlichen Sitz des Unternehmens entsprechen.

4. Rechtsformzusatz

Bei bestimmten Unternehmen muss eine festgelegte Rechtsform angefügt werden. Wie zum Beispiel bei einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung – GmbH oder bei einer Kommanditgesellschaft – KG.

Categories: Allgemein

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